Samstag, 12. November 2016

[R] Die Insel der besonderen Kinder #1 von Ransom Riggs



  Droemer Knaur Verlag | 416 Seiten | Band 1 von 3 | Taschenbuch | August 2013 | Amazon →

Klappentext:

Manche Großeltern lesen ihren Enkeln Märchen vor. Was Jacob von seinem Opa hörte, war etwas ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der abenteuerlustige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben, und von Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind … Erst Jahre später, als sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt, erinnert Jacob sich wieder an die Schauergeschichten und entdeckt Hinweise darauf, dass es die Insel wirklich gibt. Er macht sich auf die Suche nach ihr und findet sich in einer Welt wieder, in der die Zeit stillsteht und er die ungewöhnlichsten Freundschaften schließt, die man sich vorstellen kann. Doch auch die Ungeheuer sind höchst real.

Zum Buch:

Er sog scharf die Luft ein und sagte leise, aber deutlich:"Geh auf die Insel, Yacob. Hier ist es nicht sicher." [...] "Ich dachte, ich könnte dich beschützen", flüsterte er. "Ich hätte es dir schon vor langer Zeit erzählen sollen..." [...] "Finde den Vogel. In der Schleife. Auf der anderen Seite vom Grab des alten Mannes. 3.September 1940."

Eigentlich hatte ich nie vor, das Buch zu lesen. Ich fand das Cover, schon zu gruselig und habe es mir nie näher angesehen, da ich dachte, das es ein Horror Buch ist. So leicht kann man sich täuschen.
Als jedoch der Trailer von der Buchverfilmung rauskam, habe ich mich richtig gewundert, das es eine Fantasy Geschichte ist! Da eine Freundin dann mit mir den Film schauen wollte und ich nun doch sehr interessiert an der Geschichte war, habe ich es mir kurzerhand bestellt und einen Tag vor dem Film noch gelesen.

 Da wusste ich, dass ich auf die Insel reisen musste.

Ich konnte es gar nicht aus der Hand legen! Die Geschichte fängt ruhig an, mit den Geschichten von Jacobs Großvater und die machen einen so neugierig! Die ganzen Kinder sind so einzigartig! Was ich richtig toll fand, war, dass es neben den Standards wie - unsichtbar, Schweben und Feuer beherrschen, eben auch ganz andere Fähigkeiten gab, die eben nicht so oft vorkommen oder auch gar nicht.

"War er - mein Großvater -, war er wie...!
"Wie wir?"
Ich nickte.
Sie lächelte sonderbar. "Er war wie du, Jacob."

Die Kulisse fand ich sehr atembraubend! Das Weisenhaus und die Insel, wenn der Sturm tobt. Fand ich sehr überragend und ich bin richtig gespannt, wie sie da im Film umgesetzt haben. Ransom Riggs hat alles so authentisch geschrieben, man hatte das Gefühl, das man auch gerade da ist und alles erlebt. Vor allem, da die ganze Geschichte mit verschiedenen Fotos noch untermalt worden ist. Die ganzen Fotos haben immer so gut gepasst und ich habe mich immer gefreut, wenn wieder eins kam. Vor allem bei den Kindern fand ich das gut umgesetzt. Die Bilder sind zwar teilweise auch... merkwürdig? Aber wenn man das Buch liest, sind sie wirklich perfekt, da hätte kein besseres gepasst.

Das einzige was mir gefehlt hat, war richtige Spanung. Erst bei den letzten 70 Seiten wurde es richtig spannend, aber davor hat es einwenig vor sich hingeplätschert, mit einigen kleinen Spannungen, aber es war eher angenehm. Trotzdem hat einen auch dieses Angenehme total gefesselt, weil Jacob immer mehr herausfindet und die ganze Geschichte einfach richtig interessant ist.

 Dann leuchtete über mir eine Laterne auf, und ich sah, wie ein halbes Dutzend Kinder um das zerklüftete Loch knieten und herunterspähten.


Fazit:

Eine totale Überraschung, mit angenehmen Schreibstil, auch wenn es erst gegen Ende richtig spannend wird, fesselt einen das Buch. Es gibt aber noch Luft nach oben.
           


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