Freitag, 14. Oktober 2016

[R] P. S. Ich liebe dich von Cecelia Ahern


  Fischer Verlag | 414 Seiten | Einzelband | Taschenbuch | Mai 2005 | Amazon →

Klappentext:

Der Plan war einfach: zusammenbleiben, ein Leben lang. Doch nun ist Gerry tot. Gehirntumor. Und Holly, erst 29, bleibt alleine zurück. Wie soll sie nun weitermachen? Alles scheint zu Ende. Da taucht ein Paket mit Briefen auf: von Gerry, geschrieben in seinen letzten Lebenstagen, für Holly, für die nächsten Monate. "Werde Karaoke-Queen, Holly! Suche Dir endlich einen interessanten Job, Holly! Greif nach den Sternen, Holly! Und PS: Ich liebe Dich!". Holly lacht, weint, und tut, was Gerry schreibt: sie lernt, wer ihre wahren Freunde sind. Sie lernt, sich ein wenig neu zu verlieben und macht mit jedem Brief einen Schritt in ein neues Leben und in neues Glück.

Zum Buch:

Ich hatte das Buchauf einem Flohmarkt für nur 1€ gesehen und dachte, ich kann es mir mal kaufen und gucken wie es mir gefällt. Da ich eigentlich nicht so der Typ für romantisch/traurige Bücher bin, so war ich doch etwas skeptisch gegen Anfang. Ich bin jedoch schneller, als gedacht reingekommen und wenn ich nicht so skeptisch am Anfang wäre, hätte ich den Anfang vielleicht mehr genossen und hätte nicht die ganze Zeit darauf gewartet, dass es mir nicht gefällt, was am Ende ja trotzdem passiert ist, der Anfang jedoch ist gar nicht so schlimm gewesen.


Geschrieben fand ich es sehr angenhem, es war richtig entspannt, das Buch zu lesen, da der Schreibstil so schön war. Die Geschichte war natürlich sehr berührend und habe ich viel geweint beim lesen! Meistens wenn sie einen neuen Brief aufgemacht hat, konnte ich meine Träen nicht zurück halten. Jedoch war es ab einem gewissen Punkt, einfach ZU traurig. Es war zwar schön und gut, aber dann kamen wieder diese Depressiven Teile und wie die Liebe von Gerry und Holly beschrieben wird, fand ich auch einwenig zu extrem und kitschig. Vielleicht bin ich zu unromantisch für solche Bücher, aber es war schon sehr klischeehaft die Liebe und das Holly nur für Gerry gelebt hat, selbst als alles gut war, finde ich doch sehr abgedroschen und übertrieben.

„Einen Menschen zu finden, den man liebt und der einen ebenfalls liebt, ist ein wunderschönes Gefühl. Aber einen wahren Seelenverwandten zu finden ist sogar noch besser.Ein Seelenverwandter ist jemand, der einen besser versteht, als alle anderen, der einen liebt wie kein anderer und für einen da ist, komme was da wolle. Man sagt, dass nichts für ewig ist. Aber ich glaube fest daran, dass für manche Menschen die Liebe selbst dann weitergeht, wenn sie tot sind.“

Holly hat mich manchmal auch massiv genervt! ihre Art war einfach echt nervig. Sie war immer nur arrogant, ignorant oder hat gejammert. Gejammert hat sie eigentlich die ganze Zeit. Aber manchmal habe ich sie echt nicht ausgehalten, ich weiß nicht wie Gerry das mit ihr aushalten konnte...

Ihre Freunde waren immer für sie da. Ihre Freundschaft fand ich sehr schön, auch wenn Holly es mit ihrem Theater auch fast geschafft hätte, diese zu zerstören, so ist doch alles gut.

Fazit: 

Die Geschichte war sehr schön, Holly jedoch hat mit ihrem Theater zu sehr genervt! Für zwischendurch fand ich es ok.


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