Montag, 17. Oktober 2016

[R] Firelight - Brennender Kuss #1 von Sphie Jordan

   Loewe Verlag | 376 Seiten | Band 1 von 3 | Hardcover | August 2011 | Amazon →

Klappentext:

Als sie Will zum ersten Mal sieht, flieht Jacinda vor dem Jungen mit den haselnussbraunen Augen. Denn sie hat ein Geheimnis: Sie ist eine Draki, ein Mädchen, das sich in einen Drachen verwandeln kann. Nur in ihrem Rudel, hoch oben in den Bergen, glaubt sich Jacinda sicher. Sicher vor den Drachenjägern, die es auf ihre schillernde Haut und ihr purpurfarbenes Blut abgesehen haben.
Doch im Rudel braut sich Unheil zusammen. Hat es damit zu tun, dass Jacinda den gut aussehenden Cassian, den zukünftigen Leitdrachen, heiraten soll?
Ihre Mutter verschweigt ihr etwas, als sie bei Nacht und Nebel das Dorf verlassen. Todunglücklich beginnt Jacinda ein neues Leben. Da trifft sie Will wieder und Hals über Kopf verliebt sie sich in ihn. Aber ihre Liebe darf nicht sein – denn Will ist ein Drachenjäger.

Zum Buch:

Nachdem das Buch nun seit fast 2 Jahren vor sich hin gesubt hat, habe ich es erlöst. Ich hatte richtig Lust auf ein Buch, welches rund um Drachen geht und am Anfang habe ich viel an Talon gedacht, aber es ist ganz anders!

Die Drakis in Firelight fand ich richtig cool! Denn alle haben Fähigkeiten, es gibt welche die unter Wasser leben könne, sich an die Umgebung anpassen und Feuerspucker - jedoch nur einen Jacinda! Da geht auch das Drama schon los, denn alle bevormunden Sie und sie soll mit dem zukünftigen Rudelführer Cassian zusammen kommen, um weitere Feuerspeier zu zeugen.
Die Drakis leben nämlich unter sich in Gemeinschaften und nicht unter den Menschen, sondern in Gebirgen und Wäldern, damit sie geschützt fliegen können.
Es sind auch gar keine Drachen, sondern sie nennen sich Draki und stammen von den Drachen ab, auch wenn ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann wie das passiert ist...Sie können sich halt in Menschen verwandeln oder in Drachen.

Dann murmelte er:" Ein Jäger, der sich in seine Beute verliebte."
S. 301

Jacindas Mutter will aber nicht länger ein Draki sein und sie flüchten in die Menschenwelt.
Dort lernt Jacinda Will kennen, der Jäger der sie gerettet hat und kann sich nicht von ihm losreißen oder vergessen. Sie versucht sich einzuleben und den Kontakt mit ihm zu trennen, doch sie kann nicht. Ab da, habe ich angefangen ihre Schwester und ihre Mutter immer mehr zu hassen. Ich fand beide sehr ignorant, denn beide haben immer nur gesehen, wie schlecht sie sich anstellt und Tamara, ihre Schwester, auch nur pausenlos an sich gedacht, was sie machen möchte. Einerseits kann ich das verstehen, aber andererseits, kann man trotzdem mitfühlender sein! Sie war schon sehr grob und hat sich um nichts anderes sorgen gemacht. Beide haben gesehen, wie sie gelitten hat und sich dagegen gewerht, aber haben es einfach ignoriert. Das fand ich sehr sehr traurig.

Will ist nicht mein Retter.
Er ist ein Mörder.
Endlich rüttelt mich die Einsicht wach. Wie bescheuert von mir, auch nur zu denken, dass ein Jäger mein Held in schimmernder Rüstung sein könnte.
S. 121/122

Jacinda fand ich sehr mitfühlend und sie hat versucht es ihnen recht zu machen, aber sie konnte einfach nicht. Was ich vollkommen verstehen kann, der Draki in ihr, gehört schließlich zu ihrer Persönlichkeit, wie soll sie ohne ihn leben, was ihre Familie von ihr verlangt hat, war zu übertrieben. Erstaunlich fand ich, dass sie so ruhig geblieben ist, ich wäre bei jedem Gespräch mit den beiden explodiert!
Aber auch wenn Jacinda so einfühlsam war, fand ich sie manchmal doch sehr arrogant, den Menschen gegenüber. Es hat sich zwar nicht immer und stark gezeigt, aber der Grundgedanke war auf jeden Fall da.

Die Beziehung zwischen Jacinda und Will ist eben übernatürlich und sie lieben sich vom ersten Augenblick an. Aber es ist eben ein Jugendbuch und beide fand ich auch ganz süß zusammen. Leider lernt man Will jetzt nicht so gut kennen, da freue ich mich auf jeden Fall auf die weiteren Bände.  
Ich muss auch sagen, dass ich das Ende sehr vorhersehbar ist und ich schon wusste, was im zweiten Band passiert, bevor ich Band 1 beendet hatte.

Ich hätte mich in Will Rutledge so oder so verknallt, egal was ich bin.
S. 118

Fazit:

Ein schöner Anfang, jedoch mit sehr ignoranten Charakteren. Da ist auf jeden Fall noch Luft nach oben!



0 Wegweiser

Kommentar veröffentlichen